imkerverein-bielefeld-heepen
  Geschichte(n)
 
 

1920
Der Imkerverein Heepen und Umgegend wurde am 25. April 1920 mit einer Zahl von
20 Mitgliedern gegründet.
Der 1. Vorsitzende war von 1920 -1924 Heinrich Burggrabe sen.
Der Gründungsort und Vereinslokal war bis zu seiner Schließung im April 2015 der
Lübrasser Krug in Heepen
.
 

1921
Mitgliedschaft im "Westfälischer Hauptverein für Bienenzucht Münster i.W. e.V."
 

1924
W. Oberste-Lehn wird 1. Vorsitzender. Der Verein hat 29 Mitglieder mit 221 Völkern.

 
1933
 
Gleichschaltung der Vereine. Aufgrund der Umsetzung des "Führerprinzps" musste auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein "Vereinsführer" gewählt werden. Dieser musste durch den Kreisbauernführer bestätigt werden. Alle Versammlungen mussten mit dem "Hitlergruß" beendet werden.

 
1936
 
Heinrich Fecke löst W. Oberste-Lehn als "Vereinsführer" ab. 322 Völker werden durch 42 Mitglieder betreut.

 
1940
 
Auf Anordnung der Landesfachgruppe sind Imkervereine zahlenmäßig zu begrenzen. Der Verein verliert nahezu 50% seiner Mitglieder, die benachbarten Vereinen zwangszugeordnet werden und seinen gesamten Vorstand.

Adolf Toke übernimmt das Amt des Vorsitzenden. Im Verein sind 40 Mitglieder mit 372 Völkern.
Der Verein heißt jetzt "Ortsfachgruppe Heepen" in der Kreisfachgruppe Bielefeld, Landesfachgruppe Westfalen, Reichsfachgruppe Imker e.V.

In diesem Jahr wurde erstmalig der Raps angewandert.

 
1945
 
Kriegsende. Vier Mitglieder sind zwischen den Jahren 1939-45 als Soldat oder Volkssturmmitglieder getötet worden.
Die seit 1939 geltende Zwangsabgabe von 3 kg Honig je Volk wird auch nach Kriegsende bis 1948 fortgeführt. Die Beschlagnahme von Wachs erfolgt bis 1946. Die Imkereien unterliegen einer "Bewirtschaftung". D.h. ein freier Verkauf von Honig ist nicht zugelassen.

Der Verein hat nur noch 26 Mitglieder mit 187 Völkern. Diese sind
infolge von Beschuß, Vernachlässigung und durch Evakuierung etc. schlechtem Zustand.

 
1949
 
Start einer eigenen Königinnenaufzucht mit acht Reinzuchtköniginnen der Linie Carnica Troiseck aus Münster.
Jeder Imker kann 6 kg Winterzucker je Volk - unabhängig vom Honigertrag - frei beziehen.
Im Verein sind 57 Imker mit 379 Völkern organisiert.

 
1950
 
Massive Völkerverluste durch Insektizide. Dennoch haben 56 Mitglieder 407 Völker.

 
1957
 
Heinrich Steffen wird 1. Vorsitzender des Vereines. Dieser besitzt 37 Mitglieder mit 329 Völkern.

 
1965
 
Herrmann Löbke löst Heinrich Steffen als 1. Vorsitzenden ab. 51 Mitglieder mit 456 Völkern sind im Verein gemeldet.

 
1968
 
Erstes Auftreten der Amerikanischen Faulbrut. 50 Imker und 472 Völker zittern.

 
1970
 
50 Jahre Imkerverein Heepen und Umgegend werden von 47 Imkern und 420 Völkern gefeiert.

 
1973
 
Antonius Glitz übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden. Er vertritt 43 Mitglieder und 360 Völker.

 
1978
Erste Teilnahme am Heeper Ting. Der Verein hat 39 Mitglieder, welche 308 Völker führen.

1979
Werner Hanzig wird 1. Vorsitzender von 37 Mitgliedern und 301 Völkern.

 
1983
 
Varroa destructor erreicht Bielefeld. 40 Imker mit 378 Völker wissen nicht was wirklich auf sie zukommt. Manche Kollegen verlieren ihren gesamten Bestand.

 
1995
 
39 Mitglieder und 308 Völker feiern das 75-jährige Bestehen des Vereines. 

 
2004
Gero Handt "beerbt" Werner Hanzig als 1. Vorsitzender

2014
Die Jahreshauptversammlung beschließt den Verein in einen "e.V." umzuwandeln.
Der Verein trägt dann den Namen "Imkerverein Bielefeld-Heepen und Umgegend e.V."
Im Verein sind 69 Imkerinnen und Imker mit 448 Völkern organisiert.

2015
Der Lübrasser Krug schließt ziemlich genau am 95. "Geburtstag" des Imkervereines.
 




2019
Der Verein erreicht die Zahl von 100 Mitgliedern und 678 Völkern.

 






 
   
 
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