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Wieviel Zeit muss ich investieren?
  • Völkerführung: Durchschnittlich eine halbe Stunde pro Volk und Woche. Später wird es schneller.
  • für Honigernte, -pflege, Abfüllen etc. können, bis der Honig im Glas ist, zwischen sechs und acht Stunden pro Volk und Jahr anfallen.
  • für die Reinigung der Beuten und Rähmchen, Reparaturen etc. sind ca. zwei-drei Stunden pro Volk und Jahr anzusetzen.
  • WICHTIG: Eine mehrwöchige Abwesenheit oder die fehlende Regelmäßigkeit in der Durchsicht der Völker (alle 7-9Tage) in der Schwarmzeit von Mitte April bis Mitte Juli ist nicht ratsam. Da müssen der Partner / die Familie mitspielen.
Was brauche ich?
  • Beuten inkl. Rähmchen
  • breiter Stockmeißel
  • Smoker inkl. Rauchmaterial
  • Schleier und Jacke oder Overall
  • ggf. Handschuhe
  • Abkehrbesen
  • Eimer für die Honigernte
  • Honigrührer oder-stampfer
  • Verdunster o.ä. für die Ameisensäurebehandlung
In den Folgejahren
  • Trafo zum Einlöten der Mittelwände
  • div. "Kleinwerkzeug" wie Drahtspanner, Messer, Hammer, Saitenschneider etc.
  • Entdeckelungsgeschirr und -gabel
  • Schleuder
  • Abfüllbehälter mit Quetschhahn
  • elektronische Küchenwaage
  • persönliche Schutzausrüstung für den Umgang mit organischen Säuren (Schutzbrille, säurefeste Handschuhe, ggf. Staubschutz- oder Atemschutzmaske).
  • ... weiterhin gibt es viel nützlichen oder auch unnützen Schnick-Schnack. Das kann dann jeder selbst entscheiden, was Sinn ergibt.
Was kostet mich der Spaß?
  • Bei einer Neuanschaffung von Beuten ist mit ca. 120 - 140€ pro Volk zu rechnen.
  • Für die Werkzeuge und Schutzausrüstung werden weitere ca. 100 - 130€ fällig.
  • Ein Wirtschaftsvolk ist ab ca. 100€, ein Ableger ab ca. 50€ zu haben. Aber auch hier reguliert Nachfrage und Angebot den Preis. In einem Frühjahr mit hohen Auswinterungsverlusten sind die Preise höher.
  • Da immer mal wieder Kolleginnen und Kollegen die Imkerei aufgeben müssen, ist es sinnvoll bei den Vereinen nachzufragen, ob eine Hobbyimkerei komplett zum Verkauf ansteht. Das ist häufig günstiger.
  • Die jährlichen Kosten für die Organisation und Versicherung belaufen sich auf  folgende Fix- und variable Kosten:
Grundbetrag für Deutschen Imkerbund, Landesverband und Kreisimkerverein: 25,00 €
Vereinsbeitrag: 7,67 €
Beitrag je Bienenvolk für Deutschen Imkerbund, Haftplicht- und Rechtschutzversicherung: 1,90 €
Beitrag für die Tierseuchenkasse: Bis zu zehn Völkern 10,-€; >10 Völker 1,-€ je Volk

Natürlich sind die Möglichkeiten Geld auszugeben, wie bei jedem Hobby, unbegrenzt. Andererseits ist die Imkerei eines der wenigen Hobbys, welches auch wieder etwas der Investitionen zurückfließen läßt.
 
Wo darf ich Bienen stellen?
  •  Generell gibt es keine Beschränkungen oder eine Genehmigungspflicht für einen Bienenstandort. Dennoch verbietet es sich von selbst, die Bienen an öffentlichen Plätzen o.ä. aufzustellen. Grundsätzlich ist eine Aufstellung auf privaten Grundstücken möglich. Hier sollte eine Absprache mit den Nachbarn grundsätzlich vorher erfolgen. Schließlich kann ein Schwarm oder der Reinigungsflug im Frühjahr schon mal für Unmut sorgen. Aber auch dieses ist mit ein paar Gläsern Honig wieder gerade zu biegen.
  • Die Stadt Bielefeld stellt Stellplätze für JungimkerInnen auf öffentlichem Grund zur Verfügung. Weitere Informationen dazu gibt es hier.
Wie sollte mein Bienenstandort aussehen?
  •  Die Beuten sollten nie direkt auf dem Boden stehen. Ca. 20-40 cm über dem Boden ist ideal.
  • Die Ausrichtung des Flugloches nach Süd-Ost ist sinnvoll, aber nicht zwingend.
  • Der Standort sollte so angelegt sein, dass die Beuten im Sommer nicht in der vollen Sonne stehen. Die Bienen kommen zwar auch damit klar, die Kühlung bedeutet jedoch viel "Arbeit" für die Völker.
  • Grundsätzlich sollten nie mehr als zwei Völker auf einer Unterlage stehen. Die Erschütterungen beim Bearbeiten der ersten Völker alamieren die weiteren. Das macht die Arbeit dann nicht leichter.
  • Bei einer geringen Entfernung zum Nachbargrundstück ist die Anpflanzung einer Hecke aus (Laub-)gehölzen sinnvoll um die Bienen zum Hochfliegen zu zwingen. So wird vermieden, dass die Bienen auf "Augenhöhe" das Nachbargrundstück überfliegen.
Wo bekomme ich Bienen?
  • Im Frühjahr geben die Kolleginnen und Kollegen immer mal wieder überzählige Völker oder Ableger bzw. einfangene Schwärme ab. Aber auch die Bieneninstitute regulieren im Frühjahr ihre Bestände. Eine Nachfrage lohnt sich.
Wo kann ich mal einer Imkerin/einem Imker über die Schulter sehen?
  • Immer Hereinspaziert. Wir bemühen uns immer für interessierte Neuimker eine Möglichkeit zum "Schnuppern" oder auch einen Imkerpaten in der Nähe zu finden.
Gibt es Imkerkurse?
  •  Ja, es werden in und um Bielefeld nachfolgende Kurse angeboten
  1. Lehrveranstaltungen der Landwirtschaftskammer NRW / Münster
  2. Kurse der VHS Bielefeld
Was zum Nachlesen:

 
   
 
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